UpCycleFood.BY: Reststoffe aus der bayerischen Lebensmittelproduktion wirtschaftlich nutzen – Ihre Erfahrung ist gefragt!
Die Frage, wie sich Nebenströme aus Bayerns Milch-, Getränke- und Obstproduktion wirtschaftlich nutzen lassen, steht im Zentrum unseres aktuellen Cross-Cluster-Projekts UpCycleFood.BY. Gemeinsam mit dem Cluster Ernährung ermitteln wir bis 2026, wie bayerische Lebensmittelproduzenten aus bisher ungenutzten Nebenströmen – unterstützt durch intelligente Sensorsysteme – neue Einnahmequellen schaffen können. Um das Potenzial realistisch einschätzen zu können, führen wir aktuell eine Online-Umfrage unter bayerischen Lebensmittelproduzenten durch.
Lassen Sie uns wissen, welche Erfahrungen, Erwartungen und Herausforderungen bei der Nutzung von Nebenströmen Ihrerseits bestehen – von verfügbaren Mengen über Qualitätsaspekte bis hin zu wirtschaftlichen Chancen. Die Ergebnisse fließen direkt in Technologieentwicklungen und Pilotprojekte ein. So schaffen wir eine datenbasierte Grundlage, mit der sich Ressourceneffizienz und Wertschöpfung in der bayerischen Lebensmittelwirtschaft gezielt steigern lassen.
Warum die Fokussierung auf drei Kernbereiche?
Die Konzentration auf Milch, Getränke sowie Obst und Gemüse folgt einer systematischen Analyse der bayerischen Wirtschaft. Diese Bereiche decken einen Großteil der regionalen Produktion ab und weisen ein besonders hohes Upcycling-Potenzial auf. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Proteine, Ballaststoffe oder funktionelle Komponenten bleiben hier bislang häufig ungenutzt, während gleichzeitig die regulatorischen und ökonomischen Anforderungen an die Ressourceneffizienz steigen.
Cross-Cluster-Ansatz: Technologie trifft Produktion
Das Cluster Ernährung mit Sitz in Kulmbach kennt die Produzenten und deren spezifische Nebenströme. Wir als Cluster Sensorik haben Zugang zu Technologieherstellern und Expertise in der Prozessüberwachung. Nur durch diese Kombination lassen sich Lösungen entwickeln, die in der rauen Produktionsrealität funktionieren: Sensoren müssen mit Temperaturschwankungen, Verschmutzungen und schwankenden Rohstoffqualitäten klarkommen und trotzdem präzise messen. Gefördert wird UpCycleFood.BY im Rahmen der Cluster Offensive Bayern.
Interessierte Unternehmen beider Branchen können sich aktiv in die Analysephase einbringen. Kontakt: Dr. Armin Vikari (Armin.Vikari(at)KErn.bayern.de) oder Nina Dippold (Nina.Dippold(at)KErn.bayern.de).