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TH Aschaffenburg- Projekt "KAmA": Wenn der KI-Avatar an der Werkbank mitarbeitet

| Projekte und Aktivitäten unserer Mitglieder Technologietrends und Branchenreports

Wie lässt sich das Erfahrungswissen langjähriger Mitarbeitender dauerhaft sichern? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt KAmA der TH Aschaffenburg: Ein KI-gestützter Avatar soll Montageprozesse verstehen und Beschäftigte kontextbezogen unterstützen. Das BMFTR-geförderte Vorhaben startete im Januar 2026, läuft bis Dezember 2029 und bringt mit SPIE Automation, INRO ETMS, Cordenka und Quanos vier Industriepartner an Bord.

KAmA baut auf den Vorgängerprojekten Exkimo und DiProLeA auf; Prof. Dr.-Ing. Jens Elsebach und Prof. Dr.-Ing. Konrad Doll leiten das Projekt am Forschungsschwerpunkt Intelligent Systems der TH Aschaffenburg (ZeWiS). Langfristig soll KAmA Unternehmen befähigen, Erfahrungswissen dauerhaft zu sichern und Beschäftigte sicher durch komplexe Montageprozesse zu führen – ein Beitrag zum Umgang mit dem Fachkräftemangel und zur digitalen Transformation der Fertigung. Herzstück des Projekts ist ein multimodales Perzeptionssystem: Mehrere RGB- und Tiefenkameras erfassen Werkstücke, Werkzeuge und Handbewegungen am Montagearbeitsplatz in Echtzeit. Durch 2D-Bilddaten, Tiefeninformationen und 6D-Posenschätzung erkennt das System den aktuellen Montagefortschritt und vergleicht diesen kontinuierlich mit dem digitalen Referenzprozess. An einem Testarbeitsplatz an der TH Aschaffenburg führt das Projektteam ausgewählte Montageprozesse der kooperierenden Unternehmen durch und generiert daraus Trainingsdatensätze. 

Mehr über das Projekt KAmA erfahren Sie in Kürze in unserem Sensorik-Magazin oder live im kommenden Jahr bei unerem Technologieform Sensorik & KI in Aschaffenburg.

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