Sensorik für die Wasserrettung von der TH Deggendorf
„FLIPPER“: Mit intelligenten Methoden Ertrinken erkennen
Zahlreiche Menschen verunglücken jedes Jahr in deutschen Gewässern. In Seen, Flüssen und Kanälen fehlt oft Aufsicht, die heutige Rettungstechnik stößt dort auch am häufigsten an ihre Grenzen. Das Forschungsprojekt FLIPPER des Technologie Campus Plattling der TH Deggendorf sucht nun die Lücken in der Rettungskette und will sie technologisch schließen.
Der Einsatz moderner Sensortechnologien mit datenbasierter Auswertung soll Suchzeiten verkürzen, Einsatzkräfte entlasten und die Erfolgswahrscheinlichkeit von Rettungsmaßnahmen erhöhen. Modulare Prototypen, flexibel an unterschiedliche Einsatzorte und Anforderungen anpassbar, sind weitere geplante Outputs. Ziel ist eine praxistaugliche und wirtschaftliche Lösung mit breitem Einsatzpotenzial, um Leben schneller und zuverlässiger schützen zu können. Die Daimler und Benz Stiftung fördert die Arbeiten des Teams um Prof. Dr. Markus Straßberger im Projekt FLIPPER – kurz für „Intelligentes Personen-Positionierungs- und Echtzeit-Rettungssystem im Wasser“.
Weitere Details unter www.daimler-benz-stiftung.de/editions/intelligentes-personen-positionierungs-und-echtzeit-rettungssystem-im-wasser/.