INQA-Netzwerktreffen – Transformationsregionen im Fokus
BERLIN. Anfang Dezember waren wir wieder einmal zum Erfahrungsaustausch im kleinen Kreis zur bundesweiten Initiative INQA eingeladen: 17 regionale Netzwerke, Arbeitsmarktakteure und das INQA-Netzwerkbüro saßen an einem Tisch – nicht, um Transformation zu beschreiben, sondern um zu klären, was Fachkräftesicherung heute wirklich braucht. Vor Ort vertrat uns Geschäftsführerin Stefanie Fuchs.
Im Mittelpunkt standen Regionen im automobilen und ökologischen Strukturwandel. Dort zeigt sich, wie Netzwerke Weiterbildung passgenau aufsetzen, Job-zu-Job-Übergänge begleiten und Unternehmen durch Phasen hoher Unsicherheit führen. Im Projekt transform.r bearbeiten wir dieses Themenfeld nun seit über drei Jahren und haben zahlreiche Qualifizierungs- und Austauschangebote in unserer Region etabliert.
Klar wurde: Netzwerke sind längst mehr als „Projekt“ – sie sind Infrastruktur. Sie übersetzen zwischen Politik, Verwaltung, Unternehmen und Menschen vor Ort. Fachkräftesicherung entscheidet sich lokal – und sie entscheidet sich im Netzwerk.
Dennoch werden selbst kostenfreie Angebote oft nicht ausreichend wahrgenommen; Vorteile und Potenziale bleiben bei Entscheidern häufig unentdeckt.
Transformation in den Regionen und Unternehmen hat auch Folgen für Netzwerk- und Clustermanagement. So kam das „Geschäftsmodell Netzwerk“ selbst auf den Prüfstand: Wie viel Verbindlichkeit dürfen Netzwerke einfordern? Reicht Wirkung als Währung – oder zählt in volatilen Zeiten am Ende doch der Euro auf dem Papier?
INQA wurde initiiert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und wird getragen von starken Partnern. Mehr über INQA
Kontakt
Stefanie Fuchs
s.fuchs1(at)sensorik-bayern.de