Halbleiter – das „Nervensystem der modernen Wirtschaft“
Rückschau: 5. Bayerischer Halbleiterkongress
MÜNCHEN. Chipdesign, Leistungselektronik, Sensorintegration, Fertigungstechnologien – Bayern deckt wesentliche Teile dieser Wertschöpfungskette bereits ab und will diese Position ausbauen. 13 der 35 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ausgewählten IPCEI-Projekte sollen ganz oder teilweise in Bayern umgesetzt werden – ein klares Signal für den Standort. Dach und Anlaufstelle für dieses Netzwerk ist die Bavarian Chips Alliance. Jährliches Highlight: der Halbleiterkongress in der Landeshauptstadt. Rund 320 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik trafen sich in diesem Jahr zur 5. Auflage in der Macherei. Wir waren für das Sensorik-Ökosystem vor Ort.
Der Halbleiterkongress bringt führende Köpfe aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung an einem Ort zusammen. Das Programm fokussiert in Fachvorträgen und Diskussionspanels auf Trends, Chancen und Herausforderungen der Chipindustrie. Bei der begleitenden Fachausstellung präsentieren bayerische Unternehmen und Forschungsinstitute Technologien, Produkte und zukunftsweisende Partnerschaften. „Halbleiter werden immer mächtiger, wir haben immer mehr Logik und KI-Funktionen in unseren Halbleitern – und da wird Bayern eine große Rolle spielen," so Prof. Dr. Christoph Kutter, Sprecher unseres Cluster Sensorik, im Interview.
Quelle: StMWi
Chipkompetenz ist Grundvoraussetzung für funktionsfähige Sensorik – von der Inline-Messtechnik über industrielle Steuerungen bis zur medizinischen Diagnostik. Deshalb ist die Strategische Partnerschaft Sensorik (SPS) Teil der Bavarian Chips Alliance seit deren Start. Das zeigt sich auch in laufenden Aktivitäten des Netzwerks. Die SPS nutzt den direkten Kontakt zu Unternehmen, um die Aktivitäten der Chips Alliance und die Umsetzung der politischen Agenda zu unterstützen. Wie in den Vorjahren liefen 2026 bereits verschiedene Workshop-Angebote, u. a. um Unternehmen den Lehrauftrag an Hochschulen näherzubringen – damit Industriestandards und reale Designprozesse direkt im Hörsaal ankommen. Oder auch Meet-up-Calls mit dem Bavarian Chip Design Center, um dessen umfangreiches Portfolio den Praktikerinnen und Praktikern in Bayern zu vermitteln.
Wer Interesse an einer Zusammenarbeit im Netzwerk hat, wendet sich an Matthias Streller.
Matthias Streller
Geschäftsführung, Clustermanagement