Spitzencluster MAI Carbon und Cluster Sensorik starten Cross-Cluster-Projekt „Smart Composites“

Potenzial im Leichtbau durch Integration leistungsfähiger Sensorik – Smart Materials in Form von Faserverbundstoffen mit integrierter Sensorik bieten durch eine Echtzeitüberwachung des Bauteilzustands mehr Sicherheit beim Einsatz, z. B. in Automotive und Luftfahrt, und eröffnen zugleich das Potenzial für neue, datenbasierte Geschäftsmodelle, z. B. im Life-Cylce-Monitoring. Die mechanische, physikalische oder auch chemische Beanspruchung von Bauteilen in „real time“ sollen sensorbasierte Messmethoden künftig verbessern. Zum Einsatz kommt in diesem Zuge auch künstliche Intelligenz. Erklärtes Ziel der Zusammenarbeit der Cluster MAI Carbon und Sensorik ist es, insbesondere kleine und mittelständische bayerische Unternehmen dabei zu unterstützen, Potenziale im Bereich der Produktentwicklung und des Produktionsprozesses zu erkennen und auszuschöpfen. In den kommenden Monaten werden die Cluster neben Tiefeninterviews mit Experten auch in Fachforen den Status quo in verschiedenen Branchen interessierten Unternehmen zugänglich machen. In ihren Netzwerken bilden beide Cluster die Wertschöpfungskette vollständig ab – ein Garant dafür, die Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Bayern und seiner Schlüsselbranchen Maschinenbau und Elektronik nachhaltig im Zuge neuer Projektverbünde, die initiiert werden sollen, zu stärken.

Das Projektteam und die Ziele im Detail konnten Sie auch auf dem Technologieforum „Sensors for Smart Materials and Structures“ (17. Februar 2022) kennenlernen. Eine Rückschau finden Sie hier