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OTH Regensburg erforscht Mikroplasmaquellen zur CO₂-Verwertung und Gasanalytik

| Projekte und Aktivitäten unserer Mitglieder Technologietrends und Branchenreports

CO₂ aus Industrieabgasen abspalten und daraus wertvolle Chemikalien wie Methanol herstellen – das klingt nach Zukunftsmusik, ist aber das konkrete Ziel des Projekts MiPla an der OTH Regensburg. Mit knapp einer Million Euro fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt auch dieses Vorhaben über vier Jahre. Prof. Dr. Rupert Schreiner leitet das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Corinna Kaulen und Prof. Dr. Philipp Keil. Im Zentrum stehen miniaturisierte Plasmaquellen: Plasmen sind Gase, in denen Atome und Moleküle angeregte, energiereiche Zustände einnehmen. Im Gegensatz zu den bekannten heißen Plasmen in Sternen arbeiten Mikroplasmen nahezu bei Raumtemperatur – und ermöglichen dennoch chemische Reaktionen, die sonst extrem hohe Temperaturen erfordern. Die Aufspaltung von CO₂ in Kohlenmonoxid und Sauerstoff – Ausgangsstoffe für Methanol – läuft im Plasma deutlich effizienter. Nanoskalige Katalysatoren sollen diesen Effekt weiter steigern. Weiterführende Informationen auch unter: https://idw-online.de/de/news870290

 

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