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Brückenbauerin zwischen Bayern und Japan

| Aktivitäten unserer Partner

Kaori Yamaguchi-Humpert stärkt als Leiterin der Bayerischen Repräsentanz in Tokyo die wirtschaftlichen Beziehungen

BAYERN/TOKYO.  Japan und Bayern zählen zu den weltweit führenden Innovations-Hotspots. Beide Wirtschaftsräume investieren massiv in Zukunftsfelder wie Halbleiter, Sensorik und digitale Transformation. Um diesen Austausch auf operativer Ebene zu festigen, fungieren die Bayerischen Auslandsrepräsentanzen als strategische Brückenköpfe. Seit Herbst 2025 leitet Kaori Yamaguchi-Humpert die Repräsentanz in Tokio – die bereits 1988 als erste Auslandsvertretung des Freistaats gegründet wurde. Gemeinsame Werte wie Qualität, Präzision und langfristige Partnerschaften bilden dabei das Fundament der Zusammenarbeit.

Anders als diplomatische Vertretungen konzentriert sich das Büro in Tokio exklusiv auf wirtschaftliche Belange. Kaori Yamaguchi-Humpert unterstützt bayerische Unternehmen beim Markteintritt, vermittelt Kontakte zu Ministerien, Wirtschaftsverbänden sowie Forschungseinrichtungen und begleitet Delegationsreisen sowie Messeauftritte. „Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren von der lokalen Expertise und dem Netzwerk vor Ort“, betont Yamaguchi-Humpert.

Expertise aus der Standortförderung

Die neue Repräsentanzleiterin bringt umfangreiche Erfahrung aus der internationalen Standortförderung mit. Nach ihrem Studium an der LMU München arbeitete sie mehrere Jahre bei Invest in Bavaria, zuletzt als Deputy Head of Investor Services mit Schwerpunkt Life Sciences. Ihre Kernaufgabe in Tokio: die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und Japan weiter auszubauen und neue Innovationspartnerschaften zu initiieren.

Schlagkräftiges Netzwerk für den Mittelstand 

Das Büro bietet bayerischen KMU ein Netzwerk, um sich im komplexen japanischen Innovations-Ökosystem zu orientieren. Der Service reicht von der Vermittlung lokaler Partner bis zur Kooperation mit Organisationen wie der JETRO. „Unser Ziel ist es, innovative japanische Unternehmen für den Standort Bayern zu gewinnen und gleichzeitig bayerische Firmen beim Markteintritt in Japan zu unterstützen“, so Yamaguchi-Humpert. Die Services der Repräsentanz dienen dabei als Katalysator für den Technologietransfer und stehen bayerischen Firmen kostenfrei zur Verfügung.

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Bildquelle: Kaori Yamaguchi-Humpert