Bayern meets Canada auf der embedded: Schulterschluss in der Chipindustrie
Strategische Resilienz als geopolitischer Faktor
NÜRNBERG. In geopolitisch volatilen Zeiten sichert der transatlantische Schulterschluss mit Kanada Europas technologische Souveränität. Allein die Provinz Ontario bietet mit 10,2 Mrd. USD Wertschöpfung im Halbleitersektor hervorragende Chancen für bayerische Kooperationen und Technologietransfer. Die Partnerschaft stärkt so die industrielle Resilienz beider Standorte nachhaltig.
Die embedded world 2026 bot hierfür die ideale Plattform: Von Bauelementen bis zum komplexen Systementwurf nutzte das Enterprise Europe Network (EEN) bei Bayern Innovativ die Fachmesse für strategische Allianzen mit dem Canada’s Semiconductor Council (CSC) und der Regierung von Ontario. Seit Gründung der Bavarian Chips Alliance engagiert sich das Cluster Sensorik intensiv in dieser Initiative. Entsprechend vertrat Geschäftsführer Matthias Streller vor Ort die bayerische Sensorik-Branche, um die langfristige Begleitung der Unternehmen – von der Partnerwahl bis zum Markteintritt in Kanada – sicherzustellen.
Besonders die Sensorik profitiert von dieser Verzahnung. Bei Terminen am Fraunhofer IISB identifizierten die Delegationsteilnehmer bereits konkrete Schnittstellen zwischen kanadischer Chip-Expertise und bayerischem Systemdesign.
Sind Geschäftpartner aus Kanada interessant für Sie? Die nächste Business Invitation steht bereits im April an. Senden Sie uns Ihren Pitch-Vorschlag, die Plätze sind begrenzt.
„Dieser Schulterschluss ist für unsere Branche essenziell. Indem wir kanadische Halbleiter-Expertise mit bayerischer Sensorik-Kompetenz bündeln, sichern wir Lieferketten und bauen die Brücke für unsere Unternehmen in den nordamerikanischen Markt.“
Matthias Streller
Geschäftsführung Strategische Partnerschaft Sensorik/Cluster Sensorik