Die Sensorik-Bayern GmbH unterstützt als 100 % Tochtergesellschaft der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V. die Akteure des bayerischen Sensorik-Netzwerkes seit 2007 mit Expertise bei technologischen Fragestellungen. Sprechen Sie uns hierfür gerne an! Unsere Kompetenzen im Überblick:

Aktuelle Projekte

PCB 4.0 - Hochminiaturisiert und energieautark - Funksensorknoten für die Industrie der Zukunft

Mit Hilfe der Einbetttechnik wird im BMBF-geförderten Projekt PCB 4.0 - Hochminiaturisiert und energieautark - Funksensorknoten für die Industrie der Zukunft ein bisher noch nicht erreichter Miniaturisierungsgrad von Funksensorik für Industrie 4.0-Anwendungen erreicht. Durch eine intelligente Steuerung und Vernetzung werden Flexibilität, Energie- und Ressourceneffizienz von Produktionsprozessen auf eine neue Stufe gehoben. Sieben Partner bündeln ihre Kompetenz und stellen sich in diesem Kooperationsprojekt zusammen einer derzeit noch großen technologischen Herausforderung.

Es liegen Prototypen der Funksensoren vor, die mit einer energieeffizienten Firmware betrieben werden. Der Ruhestrom liegt z.B. bei ca. 1,5 µA und die Sensorknoten können je nach Betriebsmodus bis zu fünf Jahre mit einer Knopfzelle betrieben werden. Die Funksensorknoten werden über Gateways, basierend auf Raspberry Pi und mit eigener Software betrieben, an eine im Rahmen des Projektes entwickelte Cloudlösung angebunden. Somit ist es möglich, via Webservices und Webapplikationen die Daten plattformunabhängig im Browser zu nutzen.

Mehr Informationen zum Projekt PCB 4.0 bzw. zu den SensorBeacons für intelligente Fertigungsprozesse und vorausschauende Wartungsprozesse.

BASIL - Brainwave driven digital Assistance System for motor-Impaired peopLe

Im BASIL - Brainwave driven digital Assistance System for motor-Impaired peopLe – arbeiten Experten verschiedener Branchen und Länder zusammen. Forschung, Wirtschaft und Region profitieren hiervon. Die Sensorik-Bayern GmbH und IT-Experten der Westböhmischen Uni Pilsen entwickeln unter dem gemeinsamen Dach des Sensorik-Netzwerks ein Assistenzsystem für motorisch eingeschränkte Menschen. Wünsche der Nutzer werden über die Erfassung der Gehirnaktivitäten in die Sprache von Geräten und Anlagen im Eigenheim „übersetzt“ und an ein Steuergerät gesendet, dass dann einfach Bedienvorgänge im Bereich der Hausautomatisierung ermöglicht (z.B. das An- und Ausschalten von TV- und Radiogeräten oder das Hochfahren von Jalousien). Ebenso denkbar: Notruf an Angehörige oder Pflegedienste.

Weitere Verwertungsmöglichkeiten der Projektergebnisse zeichnen sich derzeit auch in den Bereichen Diagnose von Alzheimer im Frühstadium, Gehirntrainingstherapie für ADHS oder Neurofeedback ab. Zu den Anwendungsfeldern gehört darüber hinaus die Automotive-Industrie bzw. der Bereich der Fahrerassistenzsysteme, der BASIL-Prototyp kann hier für die Forschung rund um die Erkennung von Sekundenschlaf oder Müdigkeit genutzt werden.

Mehr Informationen zu BASIL.

Bionic RoboSkin - Modulare sensorische Oberflächen für die Robotik unter rauen Umgebungsbedingungen

Teilautonome Robotersysteme können in Regionen, die für den Menschen schwer oder nur unter Gefahren erreichbar sind, nützliche Dienste leisten. Sind die Systeme entsprechend robust, können sie unter Wasser oder in Umgebungen mit besonders rauen Bedingungen zum Einsatz kommen und wertvolle Daten liefern. Inspiration für neue technologische Lösungen in diesem Bereich liefert das Tierreich nun dem BMBF-geförderten Projekt „RoboSkin“, Das Konsortium, bestehend aus sechs Partnern, entwickelt eine Roboterplattform, deren Kernelement eine neuartige dreidimensional-flexible Sensorhaut, die „Bionic RoboSkin“ ist. Vorbild hierfür war der Manta-Rochen.

Die Bionic RoboSkin basiert auf einem dreidimensionalen Textilverbund, der als Integrationsplattform für Sensoren oder komplexere Sensormodule dient. Auf dem textilen Träger werden neben feuchtigkeitsbeständigen elektrischen Verbindungen für Energieversorgung und Kommunikation auch eingewebte Sensorstrukturen realisiert. Verschiedene weitere Sensoren sowie die zentrale Steuereinheit des autonomen Serviceroboters, werden in Form hochkompakter Module auf den textilen Trägern montiert und elektrisch mit diesem verbunden.

Die Bionic RoboSkin wird im Zuge des Projekts in zwei Anwendungsbereichen demonstriert und validiert. Bei der Unterwasser-Bodenerkundung mit dem autonomen Robotiksystem „Manta“ werden mittels Magnetfeldmessungen metallische Strukturen wie Seekabel, Versorgungsleitungen und Munition aufgespürt und kartographiert. Das teilautonome rollende Robotiksystem „Dachs“ soll die die Vermessung von Bodenstrukturen übernehmen.

Förderung im Rahmenprogramm der Bundesregierung für Forschung und Innovation im Aktionsfeld: „Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen (SensoRob)“

Projektlaufzeit: 01.02.2019 bis 31.01.2022