REGENSBURG. Das Unternehmensnetzwerk Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. (SPS), das im Rahmen der Cluster-Offensive des Freistaats Bayern die Netzwerkplattform für den Bereich Sensorik bildet, feierte im Salzstadel in Regensburg sein 5-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung unter dem Motto „SENSORIK. heute. morgen.“.
Im Zuge des Festakts bezeichnete der Präsident der Bayerischen Forschungsstiftung, Prof. Dr. Joachim Heinzl, Sensoren als „die Sinnesorgane der Technik“ und verwies damit schon auf die zentrale Bedeutung der Querschnittstechnologie Sensorik. Kaum ein elektrisches Produkt funktioniere heutzutage noch ohne diese „eminent wichtigen Steuerungselemente“. Wie Joachim Wolbergs, Bürgermeister der Stadt Regensburg, ist sich auch Prof. Heinzl sicher, dass die Sensorik die Wachstumsbranche der nächsten Jahre sei und mit ihren bahnbrechenden und wegweisenden Weiterentwicklungen als die „Technologie der Zukunft“ bezeichnet werden kann. Bayern nehme nicht zuletzt dank der „ausgezeichneten Arbeit“ der SPS eine Spitzenposition in dieser Branche ein. Akteure aus dem Sensorik-Netzwerk profitieren dabei von dem Technologie-Netzwerk als zentrale Anlaufstelle, um neue Ideen, Entwicklungen und moderne Anwendungen optimal in den von innovativen Produkten geprägten Markt einzubringen.
Nutznießer dabei ist auch die gesamte Region Oberpfalz, da die Sensorik als universelle Querschnittstechnologie bei der derzeitigen positiven Entwicklung des Wirtschaftsstandortes eine nicht unerhebliche Rolle spiele, so die Regierungspräsidentin der Oberpfalz Brigitta Brunner in ihrem Grußwort. Sie sieht im Cluster Sensorik eine „gewichtige Stütze für unsere Zukunftsfähigkeit“ und in der Sensorik „das technologische Rückgrat unserer High-Tech-Welt“, so Brunner weiter.
Auf fünf Jahre gewinnbringende Netzwerkarbeit blickte Dr. Hubert Steigerwald, Geschäftsführer der SPS, in seiner Festrede zurück. Im Vordergrund seiner Ausführungen stand dabei das projektorientierte Dienstleistungsportfolio besonders für kleine und mittlere Unternehmen, die Unterstützung der Mitgliedsfirmen bei der Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie die Abwicklung von Projekt- und Fördermittelbeantragung. Dabei ging der SPS-Geschäftsführer auf ausgewählte Beispiele erfolgreich umgesetzter Kooperationsprojekte der SPS-Tochtergesellschaft Sensorik-Bayern GmbH ein, die die Dienstleistungsgesellschaft der SPS und somit auch des Clusters Sensorik bildet. Sowohl die gesteigerte Anzahl erfolgreich durchgeführter Verbundprojekte als auch die speziell für die kleinen und mittleren Unternehmen angebotenen Aus- und Weiterbildungsangebote der SPS steigere die Innovationsfähigkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Sensorik-Unternehmen in Bayern. Am Ende seiner Ausführungen bedankte er sich bei den zahlreichen Mitgliedsunternehmen, ohne deren Unterstützung fünf Jahre fruchtbare Clusterarbeit nicht möglich gewesen wäre. Man habe gemeinsam nicht nur viele gelungene Projekte durchgeführt, sondern durch die enge Zusammenarbeit auch ein sehr spezielles Vertrauensverhältnis aufgebaut, so Dr. Steigerwald weiter.
Untermauert wurden die Thesen eindrucksvoll durch die am Nachmittag stattfindende „Themenwelt Sensorik“, zu der sich etwa einhundert Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu den Fachvorträgen und zur Hausmesse einfanden, um sich bei den Mitgliedern der SPS über den aktuellen Stand der Technik sowie die neuesten Trends zu informieren. Innovativ, faszinierend und dennoch greifbar und anwendungsorientiert – so präsentierten sich die Mitglieder der SPS mit ihren zahlreichen Exponaten, die alle Sinne der Teilnehmer ansprachen und damit einen praxisnahen Einblick in die Welt der Schlüsseltechnologie Sensorik gewährten.
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