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Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. bestätigt Vorstandschaft

REGENSBURG. Das Sensorik-Netzwerk Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. (SPS) zog anlässlich seiner Jahreshauptversammlung Bilanz. Eine Bilanz, die sowohl auf inhaltlicher, finanzieller, aber vor allem auch auf technologischer Ebene überzeugt. „Wir gehören zweifelsohne zu den bayerischen Vorzeige-Clustern“, betonte SPS-Geschäftsführer Dr. Hubert Steigerwald. Dabei lobte er nicht seine Arbeit selbst, sondern gab die einhellige Meinung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wieder. Die Mitgliederversammlung, die im Rahmen eines Unternehmerworkshops bei der Firma Maschinenfabrik Reinhausen GmbH in Regensburg stattfand, bestätigte außerdem die SPS-Vorstandschaft rund um ihren Vorsitzenden Prof. Dr. Martin Sellen in ihrem Amt.

238 Veranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmern in rund drei Jahren Netzwerkarbeit sind bereits eine beachtliche Bilanz, wie SPS-Vorsitzender Prof. Dr. Sellen herausstellte. Zudem kann die SPS, die seit 2006 auch im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums das Clustermanagement für den Bereich Sensorik übernommen hat (Cluster-Offensive Bayern) mittlerweile 149 Akteure und 46 Mitglieder aufweisen. Interessante und überaus erfreuliche Kennzahlen für ein Cluster, wie Prof. Dr. Sellen unterstrich, für den als Vorstandvorsitzenden eines innovativen und FuE-orientierten Technologie-Netzwerkes die Bedeutung der Kooperationsprojekte von herausragender Bedeutung sind. Und auch hier kann die SPS beachtliche Erfolge aufweisen: Seit Mitte 2007 wurden bereits 32 Cluster-Projekte von 104 Partnern mit einem Projektvolumen von rund 13,3 Millionen Euro gestartet.

Der Jahresrückblick stand vor allem im Zeichen der institutionellen Erweiterung der SPS. Hier konnten neben dem Clustermanagement zwei weitere neue Projekte initiiert werden. Zum einen wurde das SPS-Unternetzwerk „Optische Technologien in der Photodynamik (OTPD)“ ins Leben gerufen, zum anderen wird man über das Innovationsprojekt „INNOinSENS“ verstärkt die Innovationsfähigkeit von Mittelständlern in der Region fördern. Und auch genau hier setzen die Strategieplanungen für die kommenden Jahre an. „Wir wollen eine konzeptionelle Wirtschaftsförderung im Bereich Sensorik aufbauen und im Sinne unserer Mitglieder und Akteure bedarfsgerecht den kompletten Entwicklungsprozess von der Idee bis zum Produkt beziehungsweise zur Innovation vorantreiben“. Damit gab Dr. Steigerwald die klare, abgestimmte Marschroute für die kommenden Jahre vor und versicherte, aufbauend auf dem Projekt „INNOinSENS“ zwei strategisch sinnvolle Folgeprojekte nachzulegen.

Diesen Strategieprozess wird unter anderem die Vorstandschaft begleiten, die erneut für zwei Jahre gewählt wurde. Der SPS-Vorstand besteht aus Prof. Dr. Martin Sellen (Micro-Epsilon), Toni Lautenschläger (Stadt Regensburg), Prof. Dr. Wolfgang Baier (Hochschule Regensburg), Dr. Dieter Dohnal (Maschinenfabrik Reinhausen), Dr. Hermann Jacobs (Infineon Technologies), Dieter Dallmeier, vertreten durch Andreas Wolf (Dallmeier electronic) sowie einem Mitarbeiter von Continental, vertreten durch Philippe Grass. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden die beiden Kassenprüfer Prof. Dr. Helmut Gesch (Hochschule Landshut) sowie Thomas Hofmann (Hofmann Leiterplatten).

Im Vorfeld der SPS-Mitgliederversammlung präsentierte sich die gastgebende Firma Maschinenfabrik Reinhausen (MR). Das Kerngeschäft der REINHAUSEN Gruppe, durch deren Technologie rund die Hälfte der elektrischen Energie weltweit fließt, bildet die Regelung von Leistungstransformatoren. Trotz einer sehr hohen Exportquote ist MR sehr eng verbunden mit seinem Heimatstandort Regensburg, erklärte Dr. Dieter Dohnal. Um an der Spitze der Entwicklung zu bleiben, investierte man 2008 rund 25 Millionen Euro in ein neues Versuchszentrum in Regensburg. Weltweit einzigartig ist das Innenleben des Hightech-Baus, der von den Sensorik-Spezialisten des SPS-Netzwerkes besichtigt wurde.

>> Fotos zu der Veranstaltung finden Sie hier



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