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Zum 5. Mal findet dieses Jahr die Sensorik Summerschool statt. Neben Institutsbesuchen werden Fachvorträge die Teilnehmer über den innovativen Sensoriksektor praxisnah informieren.

Neben Vorträgen stehen Institutsbesuche und ein Erfahrungsaustausch mit Sensorikfachleuten im Vordergrund. Die Sensorik Summerschool bietet die Möglichkeit, sich zum Berufseinstieg oder auch zur Vertiefung nach dem Studium spezifisches Know-how in der Sensorik anzueignen sowie Einblicke in die Entwicklungsarbeit innovativer Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu gewinnen. Außerdem ist die Sensorik Summerschool eine ideale Möglichkeit für Berufseinsteiger, den Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern in der Sensorikbranche herzustellen.

Das genaue Programm finden Sie weiter unten.

>> Flyer mit Anmeldeformular


Termin: 19. bis 24. September 2010
   
Veranstalter:
Strategische Partnerschaft Sensorik e.V.
   
Veranstaltungsort: Hörsaal Biopark I, Josef-Engert-Straße 9, 93053 Regensburg
   
Zielgruppe:

Studierende höherer Semester
Studienabgänger der Ingenieurs- und Naturwissenschaften
Berufserfahrene rund um die Sensorikbranche

 
     
Anmeldung:

Geschäftsstelle der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V.
Josef-Engert-Straße 9
93053 Regensburg
Tel. 0941 - 630 916 - 0
Fax 0941 - 630 916 - 10
E-Mail info@sensorik-bayern.de

Anmeldeschluss: 10. September 2010

   
Kosten: Studierende: 95 Euro
Mitglieder Cluster Sensorik: 250 Euro
alle weiteren Teilnehmer: 350 Euro
   
Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen der Hochschule Regensburg
(www.zww-regensburg.de/html/teilnahmebedingungen.html).
   
Programm  
Sonntag, 19. September  
16.00 Uhr Stadtführung durch das 2000 Jahre alte Regensburg
17.30 Uhr Kennenlernen in Biergartenatmosphäre
Montag, 20. September  
9.00 Uhr Schlüsseltechnologie Sensorik: Innovationslieferant für viele Unternehmen
  Dr. Hubert Steigerwald, Strategische Partnerschaft Sensorik e.V.
  Nach einer kurzen Vorstellung der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V. als Trägerverein des bayerischen Clusters Sensorik und ihrer Aufgaben und Services (Networking, Innovationsförderung, Fort- und Weiterbildung, Vortragsreihen etc.) wird die Sensorik-Branche als Schnittstelle der Bereiche Life Sciences, Automobiltechnik, Umwelttechnik, Automation und Mechatronik dargestellt. Dabei ist sowohl eine große Vielfalt an technologischen Methoden als auch eine hohe Innovationsdynamik mit dem Trend zur Miniaturisierung, Sensorvernetzung und zu drahtloser Kommunikation zu beobachten. Die Sensorik stellt somit nach wie vor einen zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt dar.
10.45 Uhr Was ist Sensorik? – Grundlagen, Klassifizierung und Anwendungen
  Dr. Michael Huber, Strategische Partnerschaft Sensorik e.V.
  Sensoren sind „Fühler“ oder Detektoren für verschiedene Messgrößen, sie verbinden die Technik mit unserer Alltagswelt. Vom einfachen Haushaltsgerät bis in den High-Tech-Bereich hinein gibt es kaum mehr ein System, das nicht mit Sensoren ausgestattet wäre. Anhand von Demonstratoren aus der industriellen Praxis sollen wichtige Sensorprinzipien veranschaulicht und erläutert werden. Darüber hinaus wird ein Überblick über die gängigen Sensorprinzipien und deren Funktionsweise gegeben werden.
12.15 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr Innovationen in der Sensorik – Ausgewählte Beispiele der Sensorik-Bayern GmbH
  Hans-Jürgen Möstl, Sensorik-Bayern GmbH
  Sensorik ist eine Querschnitts- und Schlüsseltechnologie für zahlreiche und bedeutende Branchen wie Life Sciences oder Automobiltechnik. Viele Innovationen werden durch oder nur in Verbindung mit innovativer Sensorik erzielt. Die Sensorik-Bayern GmbH nimmt als Entwicklungs-Dienstleister für namhafte Firmen bei der Entwicklung innovativer Sensorik eine tragende Rolle ein. Anhand ausgewählter Beispiele werden in dem Vortrag hochinnovative F+E-Themen mit einem breiten Anwendungsspektrum aufgezeigt, die bei der Sensorik-Bayern GmbH erarbeitet und zum Einsatz gebracht werden.
15.00 Uhr Beschäftigungsmöglichkeiten – Qualifizierung – Sensorik-Fachkräftepool
  Marlene Häckl, Strategische Partnerschaft Sensorik e.V.
  Der Sensorik Fachkräftepool ist eine aktive Plattform für Studenten, Absolventen und Fachkräfte sowie Arbeitgeber. Er bildet eine Schnittstelle zwischen Unternehmen und Hochschulen und stellt im Bereich der Qualifikation einen Netzwerkservice zur Unterstützung der Clustermitglieder im Bereich Human Resource Management dar. Kandidaten des Fachkräftepools begleitet die SPS auf dem gesamten Bewerbungsweg. Angeboten werden kostenlose Bewerbungstrainings zur Gestaltung von Bewerbungsunterlagen und Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche sowie individuelle Beratungsgespräche und Karriere-Coachings. Zugleich empfiehlt die Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. Bewerber an Mitgliedsfirmen sowie Partner weiter und stellt Kontakte mit interessierten Unternehmen her. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts werden die Service-Leistungen des Sensorik Fachkräftepool und damit auch das Qualifizierungsangebot für Studenten, Absolventen und Fachkräfte weiter ausgebaut. Ziel sind die Erhöhung der Beschäftigungschancen und der passgenaue Einsatz von Fachkräften bei Mitgliedsfirmen und Netzwerkpartnern.
16.00 Uhr Photodynamik – Optische Sensorik mit Farbstoffen
  Wolfgang Eder, OTPD-Netzwerk
  Das Netzwerk „Optische Technologien in der Photodynamik“ (OTDP) stärkt als Unternetzwerk der Strategischen Partnerschaft Sensorik e.V. dessen Sensorik-Kompetenz in den Bereichen Medizintechnik, Biologie und Life-Science. In der Photodynamik benutzt man die Wechselwirkung zwischen Licht und Farbstoffen für schonende und präzise Verfahren, die viele Einsatzmöglichkeiten in Diagnostik, Sensorik und Therapie bieten. Dazu gehören beispielsweise die nicht-invasive Bestimmung des Sauerstoff-Partialdrucks im menschlichen Gewebe oder etwa die Inaktivierung von Krankheitserregern wie z.B. Bakterien oder Pilzen.
Dienstag, 21. September  
9.00 Uhr Laborbesichtigung mit Praktikum: Dickschichtsensoren und Sensoren in der Robotik
  Prof. Dr. Anton Harasim, Hochschule Landshut
  09.00 Uhr Übersicht Dickschichtsensoren mit Anwendungsbeispielen
  10.00 Uhr Gruppe 1: Praktische Übungen zur Herstellung von piezoresistiven Dickschichtsensoren, anschließend Schichtdickenmessung und Röntgendiagnostik, Begehung des Hybridlabors
Gruppe 2: Praktische Übungen mit Sensoren in der Robotik im Robotiklabor
  11.00 Uhr Einführung in die Robotik
  12.00 Uhr Wechsel der Praktikumsgruppen
13.00 Uhr Mittagspause
15.30 Uhr Institutsbesichtigung: Roboterentwicklung
  Institut für Robotik und Mechatronik, DLR Oberpfaffenhofen
Mittwoch, 22. September  
9.00 Uhr Laborbesichtigung: Mikromechanische Sensoren (Teil I)
  Prof. Dr. Helmut Hummel, Hochschule Regensburg
  9.00 Uhr Kontinuumsmechanik als Basis der Mikromechanik
Als Grundlage der Mikromechanik in Silicium wird nach der tensoriellen Behandlung der Elastizität anisotroper Festkörper auf Effekte zur mechanisch/elektrischen Signalwandlung eingegangen. Neben dem piezoelektrischen Effekt wird der in Si-Technologien häufig genutzte piezoresistive Effekt beschrieben und deren beider Anwendung in der Sensorik gezeigt. Auf die ebenfalls häufiger angewandten Kapazitätsänderungen zur sensoriellen Erfassung wird eingegangen.
  10.45 Uhr Mikromechanische Technologien
Nach einer kurzen Darstellung der Oberflächen-Mikromechanik, die bekannte CMOS-Technologien zur Erzeugung mikromechanischer Sensorstrukturen benützt, wird ausführlich auf Bulk-Mikromechanik eingegangen, die spezielle anisotrope Nassätzprozesse zur 3-dim. Strukturierung von einkristallinem Silicium anwendet. Als aufbauende Mikrotechnologie wird die UV-LIGA Technik erläutert und an einem Beispiel für einen mikrofluidischen Sensor durchexerziert.
12.00 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Laborbesichtigung mit Praktikum: Mikromechanische Sensoren (Teil II)
  Prof. Dr. Helmut Hummel, Hochschule Regensburg
  13.15 Uhr "Hands on"-Kurs Mikromechanik
Nach einer kurzen Einführung in die Wirkungsweise eines Rasterkraftmikroskops (AFM) und in den Prozess zur Erzeugung von AFM-Spitzen wird praktisch im Reinraum ein Teilprozessbereich zur Erzeugung solcher nanotechnologischer Sensorelemente eigenhändig durchgeführt. Dabei werden verschiedenste Prozessschritte der Mikrotechnologie durchlaufen und das dazu notwendige Equipment vorgestellt.
Donnerstag, 23. September  
9.00 Uhr Institutsbesichtigung mit Praktikum: Sensorforschung und -entwicklung
  Fraunhoferinstitut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  9.00 Uhr  Vorstellung Fraunhofer IIS und Überblick über die Sensorik-Aktivitäten
  9.00 Uhr Begrüßung und Institutsvorstellung
  9.30 Uhr Fachvortrag: Robuste lineare Positionsmessung mit Hall-Sensoren
  10.00 Uhr Fachvortrag: Farb- und Polarisationsfilter mit nanooptischen Strukturen auf CMOS-Technologien
  10.30 Uhr Kaffeepause
  11.00 Uhr Institutsführung
  12.00 Uhr Mittagspause mit Imbiss/Buffet
  13.00 Uhr Praktisches Arbeiten 1
Gruppe 1: Anwendungsbeispiel robuste lineare Positionsmessung
Gruppe 2: Einführung in Design und Fertigung von ASICs mit praktischen Simulationsbeispielen
  14.30 Uhr Pause
  15.00 Uhr Praktisches Arbeiten 2 (Wechsel der beiden Gruppen)
  16.30 Uhr Abschluss-Diskussion
Freitag, 24. September  
9.00 Uhr Kennenlernen von Sensorik mit Hilfe des Lego-Mindstorms-Roboters
  Prof. Dr. Rudolf Bierl, Hochschule Regensburg
10.45 Uhr 2D- und 3D-Videosensorik
  Andreas Wolf, Dallmeier electronic GmbH & Co. KG
  Cinema und Video werden 3D. Das wird sich auch kurz- und mittelfristig in der bildgebenden Sensorik wiederspiegeln. Der Vortrag möchte einen Einblick in zukünftige Technologieen bieten und auf das Thema 3D in der Videoüberwachung eingehen.
12.15 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr "Talking Hand" - Das System mit dem biometrischen Smart Pen BiSP
Personen-Authentifizierung und diagnostische Kontrolle von Patienten anhand neuromotorischer Merkmale aus Handbewegungen
  Prof. Dr. Kempf und Prof. Georg Scharfenberg, Hochschule Regensburg
  An der Hochschule Regensburg wird das neuartige biometrische Schreibsystem entwickelt, das multisensoriell die Geschwindigkeit und Beschleunigung sowie die Druckdynamik handgeführter Schreib- und Zeichenbewegungen auf einer beliebigen Unterlage oder frei im Raum digital erfasst und auswertet.
Das Anwendungspotential ist - je nach Systemauslegung - außerordentlich vielfältig. Zahlreiche Einsatzgebiete finden sich in der Biometrie, der Medizin und der Mensch-Maschinekommunikation. Der aktuelle Forschungsschwerpunkt liegt in der Parkinsonforschung in Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken Regensburg und Erlangen.
14:45 Uhr Abschlussveranstaltung
   
  Kurzfristige Änderungen sind möglich. Das Programm wird laufend aktualisiert.

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